Abnehmen mit Intervall-Fasten – Mythos oder wahr?

Essen nach Uhrzeit, Intervallfasten wie bspw. 16:8 ist im Trend. Es bedeutet 16 Stunden fasten und die Mahlzeiten auf die verbleibenden 8 Stunden verteilen. Fasten kann Heilungsprozesse unterstützen, aber hilft es auch beim Abnehmen?
Wissenschaftler fanden keinen Unterschied zwischen 16:8 und einer herkömmlichen energiereduzierten Kost. Unser Stoffwechsel folgt durchaus einem gewissen Tagesrhythmus. Aber ob wir zu- oder abnehmen, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Kalorien wir insgesamt essen.

Es scheint so zu sein, dass es Menschen gibt, denen hilft 16:8 besser, andere haben mehr Erfolg mit bewusster Ernährungsweise, je nach Lebensstil und Gewohnheit. Wir hören immer nur von Menschen mit tollen Erfolgen, aber wenig von den Menschen, die damit nicht nicht abnehmen. Um sie ist es still. Letzteres trifft eher auf Frauen zu. Wenn es bei dir auch nicht klappt, dann suche den Fehler nicht bei dir. Es liegt an der «Diät», die nicht zu dir passt. Jeder Mensch is(s)t anders.
Essen nach der inneren Uhr macht durchaus Sinn. Unsere innere Uhr steuert den Wach-Schlafrhythmus, sowie unser Hunger-Sättigungsgefühl und die Verdauung. Doch regelmässig essen ist bei einem ausgefüllten Alltag gar nicht einfach.

Mein Tipp: 4:3! Wenn es dir an 4 Tagen in der Woche gelingt, regelmässig zu essen, fängt dein Gehirn an, sich umzuprogrammieren. Gönne dir und deinem Körper diese wohltuende Aufmerksamkeit.  
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Confi mit viel Fruchtgeschmack und wenig Zucker

Die leuchtenden Aprikosen lachen mich an, wenn ich in den Garten gehe. Spätestens jetzt ist Confizeit. Ich mag Confi mit viel Fruchtgeschmack, deshalb reduziere ich den Zuckeranteil. Für 1 kg Früchte nehme 300 g Zucker. Weil Zucker aber zum Konservieren wichtig ist, muss ich einiges beim Kochen beachten.

Tipps für lange Haltbarkeit

  • Nur erstklassige Früchte verwenden
  • Kleine Gläser mit Schraubverschluss verwenden
  • Absolut saubere, heisse Gläser verwenden
  • Kochend heisse Konfitüre bis zum Rand in Gläser einfüllen, sofort verschliessen und die Gläser eine Minute auf den Kopf stellen
  • Kühl und lichtgeschützt aufbewahren
  • Konfitüren mit wenig Zucker sind bei kühler Lagerung etwa ein Jahr haltbar. Einmal geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage aufgebrauchen.

Gelierkraft

Gute Gelierfähigkeit haben Steinobst (ausser Kirschen), Beeren, Zitrusfrüchte, Quitten. Geringe Gelierfähigkeit haben Erdbeeren, Rhabarber, Kirschen, Trauben, Holunder, Apfel. Ich verwende immer Geliermittel speziell für zuckerarme Confis. Gebrauchsanweisung beachten.

Säuregehalt

Je nach Fruchtart und Reifegrad ist es manchmal ratsam, die natürlich vorhandene Fruchtsäure mit Zitronensaft oder Zitronensäure als Pulver zu ergänzen. Säure bewirkt eine bessere Farbbeständigkeit und verstärkt das natürliche Fruchtaroma.

Mit allen Sinnen essen Integrative Ernährungsberatung Margreth Brühl Baselland
©Fotolia_NatliTeer

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Cooles Picknick für auf Reisen

Die letzten Tage hat uns die Sommerhitze voll erwischt. Wer jetzt in die Ferien fährt, kann sich glücklich schätzen. Damit Sie entspannt am Ziel ankommen, ist das richtige Picknick goldwert. Hier ein paar Anregungen. 

Getränke
Ausreichend Flüssigkeit steht an oberster Stelle. Sie ist für die Konzentration beim Fahren unglaublich wichtig. Hahnen- oder Mineralwasser, kalte Früchtetees, Saftschorlen, Kaffee und/oder Tee sind gute Durstlöscher. Tipp: Wasser mit Zitronensaft oder frischen Pfefferminzblätter aromatisieren ist erfrischend und zuckerfrei.

Sandwich & Wraps
Als Füllung eignen sich Hartkäse, Frischkäse, Mozzarella, Feta, roher oder gekochter Schinken, Trutenaufschnitt oder ein vegetarischer Aufstrich. Dazwischen etwas Rucola, Kresse, Tomaten- oder Gurkenscheibe legen. Wurst ist nicht erste Wahl.
Vollkornbrötli, Reiswaffeln und Darvida/Blevita lassen sich auch ergänzen mit Hüttenkäse, goldbraun gebratenen Pouletstreifen, hartem Ei oder Hackfleischbällchen mit frischen Kräutern.

Salate & Gemüse & Früchte
Frisches Gemüse und Früchte sind leicht und bekömmlich bei grosser Hitze. Sei dies als griechischer Salat (Eisbergsalat, Tomaten, Salatgurke, Feta und Oliven) oder als Fingerfood, wie Rüebli, Zucchetti, Cherrytomaten, Peperoni, Kohlrabi. Einen leckeren Dip nicht vergessen. Auch gekochte Salate wie Bulgur-, Reissalat sind als Reiseproviant empfehlenswert.

Bei Hitze clever planen - Integrative Ernährungsberatung, Margreth Brühl, Baselland
©Fotolia/ Barbara Pheby

An Früchten eignet sich alles, was wenig tropft: Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen, Melonenwürfel etc. Beeren mit Joghurt oder Quark sind ideal für zwischendurch.

Kühlen
Alle Speisen und Getränke, die gekühlt transportiert werden müssen, vor dem Einpacken kühlen, eventuell kurz ins Tiefkühl-Gerät legen. Eine mit Hahnenwasser gefüllte Petflasche tiefkühlen, ersetzt Kühlelemente und kann unterwegs umweltfreundlich entsorgt werden.

Nicht vergessen
Taschenmesser, ev. Salz- und Pfefferstreuer; Besteck, Teller, Becher, Küchenkrepp oder Servietten.

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Empfehlenswerte Öle und Fette

In der Ernährungsberatung werde ich immer wieder gefragt, welche Öle und Fette für welches Gericht geeignet sind. Hier die wichtigsten Tipps.

  1. Olivenöl, Extra vergine kaltgepresst*
    Reich an einfach ungesättigten Fettsäuren
    Kalte Küche: Geeignet, beispielsweise für Salatsauce
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen, Schmoren, Braten und Backen im Ofen, nicht bis zum Rauchpunkt erhitzen
  2. Rapsöl
    Reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3 Fettsäuren
    Kalte Küche: Geeignet, beispielsweise für Salatsauce
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen und Dünsten von Gemüse, Reis, Getreide
  3. High-Oleic-Varianten von Sonnenblumenöl oder Rapsöl
    Durch Züchtung wurde die Zusammensetzung der Fettsäuren verändert und ist mit Olivenöl vergleichbar.
    Kalte Küche: wenig geeignet
    Warme Küche: Geeignet, insbesondere zum Hocherhitzen, beispielsweise zum Braten von Fleisch und Fisch
  4. Butter
    Kalte Küche: Als Streichfett
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen und Backen
  5. Bratbutter, ausgelassene Butter, Kokosfett, Kakaobutter
    Hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren
    Kalte Küche: Nein
    Warme Küche: Sehr hitzestabil, ideal zum Hocherhitzen, beispielsweise zum Braten von Fleisch und Fisch
    * Es gibt keinen Beweis, dass raffiniertes Olivenöl für die warme Küche besser geeignet ist, es enthält aber unerwünschte Stoffe durch die industrielle Verarbeitung.

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