Abnehmen mit Intervall-Fasten – Mythos oder wahr?

Essen nach Uhrzeit, Intervallfasten wie bspw. 16:8 ist im Trend. Es bedeutet 16 Stunden fasten und die Mahlzeiten auf die verbleibenden 8 Stunden verteilen. Fasten kann Heilungsprozesse unterstützen, aber hilft es auch beim Abnehmen?
Wissenschaftler fanden keinen Unterschied zwischen 16:8 und einer herkömmlichen energiereduzierten Kost. Unser Stoffwechsel folgt durchaus einem gewissen Tagesrhythmus. Aber ob wir zu- oder abnehmen, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Kalorien wir insgesamt essen.

Es scheint so zu sein, dass es Menschen gibt, denen hilft 16:8 besser, andere haben mehr Erfolg mit bewusster Ernährungsweise, je nach Lebensstil und Gewohnheit. Wir hören immer nur von Menschen mit tollen Erfolgen, aber wenig von den Menschen, die damit nicht nicht abnehmen. Um sie ist es still. Letzteres trifft eher auf Frauen zu. Wenn es bei dir auch nicht klappt, dann suche den Fehler nicht bei dir. Es liegt an der «Diät», die nicht zu dir passt. Jeder Mensch is(s)t anders.
Essen nach der inneren Uhr macht durchaus Sinn. Unsere innere Uhr steuert den Wach-Schlafrhythmus, sowie unser Hunger-Sättigungsgefühl und die Verdauung. Doch regelmässig essen ist bei einem ausgefüllten Alltag gar nicht einfach.

Mein Tipp: 4:3! Wenn es dir an 4 Tagen in der Woche gelingt, regelmässig zu essen, fängt dein Gehirn an, sich umzuprogrammieren. Gönne dir und deinem Körper diese wohltuende Aufmerksamkeit.  
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Empfehlenswerte Öle und Fette

In der Ernährungsberatung werde ich immer wieder gefragt, welche Öle und Fette für welches Gericht geeignet sind. Hier die wichtigsten Tipps.

  1. Olivenöl, Extra vergine kaltgepresst*
    Reich an einfach ungesättigten Fettsäuren
    Kalte Küche: Geeignet, beispielsweise für Salatsauce
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen, Schmoren, Braten und Backen im Ofen, nicht bis zum Rauchpunkt erhitzen
  2. Rapsöl
    Reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3 Fettsäuren
    Kalte Küche: Geeignet, beispielsweise für Salatsauce
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen und Dünsten von Gemüse, Reis, Getreide
  3. High-Oleic-Varianten von Sonnenblumenöl oder Rapsöl
    Durch Züchtung wurde die Zusammensetzung der Fettsäuren verändert und ist mit Olivenöl vergleichbar.
    Kalte Küche: wenig geeignet
    Warme Küche: Geeignet, insbesondere zum Hocherhitzen, beispielsweise zum Braten von Fleisch und Fisch
  4. Butter
    Kalte Küche: Als Streichfett
    Warme Küche: Eignet sich zum Dämpfen und Backen
  5. Bratbutter, ausgelassene Butter, Kokosfett, Kakaobutter
    Hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren
    Kalte Küche: Nein
    Warme Küche: Sehr hitzestabil, ideal zum Hocherhitzen, beispielsweise zum Braten von Fleisch und Fisch
    * Es gibt keinen Beweis, dass raffiniertes Olivenöl für die warme Küche besser geeignet ist, es enthält aber unerwünschte Stoffe durch die industrielle Verarbeitung.

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